Im September 2006 startet der BUND-Regionalverband Heilbronn-Franken ein Regionalstromprojekt nach dem Vorbild des erfolgreichen Projekts des BUND Ravensburg. Er stellt damit einen Stromtarif bereit, mit dem ein Stromverbraucher nicht nur seine persönliche Atommüll- und Kohlendioxid(CO2)-Bilanz verbessern und ökologische Kraftwerke in seiner Region fördern kann, sondern durch den auch ökologische Zusatzleistungen der Anlagenbetreiber honoriert werden.
Die Dampfwolken der beiden Atomkraftwerk-Blöcke in Neckarwestheim und des Kohlekraftwerks Heilbronn, die regelmäßig weithin über die Region zu sehen sind, führen der Bevölkerung fortwährend vor Augen, dass Stromproduktion die Umwelt belastet, vor allem diejenige unserer Nachkommen.
Die Region Franken ist aber auch ein Zentrum der Nutzung von Biomasse. Hier gibt es neben dem Bodenseehinterland die meisten Biogasanlagen im Land. Wir setzen beim Regionalstromprojekt einen Schwerpunkt bei der Förderung von Strom aus Biomasse. Aber auch hier ist nicht alles Gold, was brodelt. Umbruch von Wiesen für den Maisanbau für Biogasanlagen wäre nicht im Sinn des Naturschutzes. Darum werden nur die Anlagen gefördert, die einen Zusatznutzen für die Natur und Umwelt bringen.
Einen Zuschuss können Landwirte erhalten, wenn sie Mähgut von Feucht- und Streuobstwiesen mitvergären, ihre nachwachsenden Rohstoffe biologisch anbauen, die bei der Stromherstellung anfallende Wärme für Heizungen und Trocknungsanlagen nutzen und ihre Anlagen Besuchergruppen vorstellen.
Grundsätzlich können neben Biomasseanlagen auch Wind- und Wasserkraft- sowie Photovoltaikanlagen gefördert werden.
Ein Projekt des
BUND Regionalverband Heilbronn-Franken
Mehr Informationen über BUND-Regionalstrom Franken erhalten Sie bei:
BUND Service GmbH
Mühlbachstraße 2
78315 Radolfzell-Möggingen
Tel. 0 77 32 | 15 07 0
Fax 0 77 32 | 15 07 77
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